Projekt Hausbau Gambia

Projekt Hausbau Gambia
Michael Strach

Geplant ist einer Familie ein neues, eigenes und würdiges Zuhause zu ermöglichen, um Mietkosten zu sparen.

41 donations
13%
€3,893 of €30,000 raised

Darf ich vorstellen: Familie Tramwally aus The Gambia
Ich durfte sie besuchen, bei ihnen wohnen und bin eingetaucht in ihren Alltag. Dieser ist so ganz anders als bei uns in Deutschland. Ich habe bewegende Begegnungen erlebt, die mich tief beschäftigen. Ich versuche gerade eine Idee zu entwickeln, wie ich von dem, was ich habe abgeben bzw. unterstützen kann.
Doch zunächst einmal von vorn. Buba, der älteste von 6 Geschwistern hat mich vor ca. 2 Jahren bei Instagram entdeckt; dort habe ich im Status meinen Glauben bekannt. Das war für ihn der Anlass mich zu kontaktieren. Seitdem schreiben und telefonieren wir. Es ist eine Freundschaft entstanden, sodass ich mich entschied, die Familie in The Gambia zu besuchen.
Der Vater ist vor einigen Jahren gestorben (er war der Versorger). Letztes Jahr ist der Bruder Bobo (9) an Leukämie gestorben. Die medizinische Versorgung ist nicht zu vergleichen mit der in Deutschland.
Die Familie lebt in Brikama, die größte Stadt in Gambia, wobei Stadt ganz anders ist als eine Stadt hier in Deutschland. Sie leben zur Miete, die sie eigentlich nicht zahlen können. Jeden Tag versucht Buba als Tagelöhner im Durchschnitt 300 Dalasi (4 €) zu verdienen, das Geld wird dann gleich wieder in Essen für den Tag umgesetzt. Buba hat die Schule mit Klasse 8 verlassen, möchte aber seinen Geschwistern die 12. Klasse ermöglichen. Somit bleibt er der einzige Verdiener in der Familie. Feste Anstellungen wie bei uns gibt es kaum. Jeder Gambianer versucht sich irgendwie durchzuschlagen…Ab und zu geht die Mutter auch auf den Markt und betreibt ihren „Shop“ mit Stoffen, die aus Europa aussortiert und dort als Second Hand verkauft werden. Doch nicht jeden Tag verkauft sie etwas.
Die Familie hat 2 Hauptmahlzeiten (nachmittags um 3 und abends um 9). Frühstück gibt es nicht. Alle Kinder gehen zur Schule, müssen jedoch das Essensgeld bezahlen – das ist kaum möglich. Zusammengefasst kann man sagen, dass das täglich verdiente Geld kaum mehr reicht als für das tägliche Essen. Es ist ein Leben von der Hand in den Mund. Vorsorge oder auch Vorratshaltung sind nahezu unmöglich. Da es auch keinen Kühlschrank gibt, wird jeden Tag auf dem Markt frisch eingekauft. Die Familie sind Christen und vor allem Buba und sein großer Bruder Ali gehen ab und zu zum Gottesdienst. 95% der Gambianer gehören dem muslimischen Glauben an, ca. 3% sind Christen. Was ich so mitbekommen habe, leben beide gut nebeneinander.
Buba hat ein großes Projekt geplant. Er hat vor einiger Zeit ein Grundstück gekauft (wie auch immer er das finanziell gemacht hat). Nun ist er der Eigentümer von 20x20m und möchte gern sein eigenes Haus bauen. Im bisherigen Haus gibt es nur 2 Zimmer und ein Bad. Das ist für 7 Leute nicht einfach.
Das neue Grundstück ist ca. ½ h weg und auch in deutlich ruhigerer Gegend mit weniger Moskitos. Diese sind oft ein Problem und nicht wenige haben immer mal wieder Malaria.
Um das Haus zu bauen, muss er hart arbeiten. Zement und Sand irgendwie hinbringen, Steine selber gießen und dann das Haus bauen. Ein Sack Zement kostet ca. 5€, und wie man sich sicher denken kann, ist dies finanziell unmöglich. Sein Plan ist, noch vor der Regenzeit (die im Juni beginnt) zumindest schon mal die Steine zu gießen.
Während der Regenzeit ist es schwierig einerseits selbst eine Arbeit zu finden als Tagelöhner, andererseits um zu bauen.
Meine Idee ist es hiermit einen Aufruf zu starten, um Buba und seine Familie ein neues Zuhause zu ermöglichen. 

Der erste Schritt ist das Gießen von den benötigten ca. 6500 Steinen. Das wird ca. 3000€ kosten.
Der Familie geht es gut, Fatou (älteste Tochter) bereitet sich auf die Abschlussprüfungen vor. Buba (älteste) Sohn möchte auch wieder arbeiten gehen (er war krank und musste pausieren als Tagelöhner) Somit kam in der letzten Woche auch kaum Geld rein...
Der Alltag bleibt eine Herausforderung!

Vielen Dank

Wer Fragen hat, darf sie gerne stellen. Ich werde regelmäßige Updates hier posten. 

UPDATE 12.5.25

Nun sind bereits über 1000€ zusammengekommen - herzlichen DANK! Natürlich brauchen wir noch viel mehr, aber ein Anfang ist gemacht. Gestern hat mir Buba erzählt, dass es einen Interessenten für sein Grundstück gab, obwohl Buba eine Besitzurkunde hat. Da er noch nicht angefangen hat zu bauen, kann es vorkommen, dass der vorige Besitzer zu solchen Mitteln greift. Unvorstellbar bei uns. Aber in Gambia ist das so. Buba konnte das klären. 
Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen die erste Rate nach Gambia überweisen werde, sodass Buba und die Helfer anfangen können mit Steine gießen. 
BITTE diese Aktion weiter teilen!!!! 

Herzlichen Dank

 

UPDATE 4.6. 25 

siehe im Reiter Updates!

UPDATE 19.6.25

siehe im Reiter Updates!

UPDATE 27.6.25

siehe im Reiter Updates!

 

UPDATE 18.5.26

siehe in Reiter Updates!

Updates

  • 3 weeks, 2 days ago

    Hier ist wieder ein kleines Update vom 15.6.

    Durch die Spende konnte Buba mit den Tagelöhnern das neue Haus wändemäßig fertig stellen. Auch der Ringanker ist gegossen.

    Nun fehlt "nur" noch die Decke bzw. Terasse. Das kann aber erst realisiert werden, wenn wieder Geld da ist.

    Leider ist auch in Gambia das Baumaterial sehr teuer geworden....

    Aber, ich finde, das Haus sieht schon richtig gut aus.

    Vor Kurzem ging es der Mutter wieder schlecht, sodass sie Medikamente bekommen musste.

    Aber nun geht es ihr wieder besser.

    Den anderen in der Familie geht es gut: Fatou lernt fleißig in der Hotellerie- / Gaststättenbranche. Meine große Hoffnung ist, dass sie irgendwann eine Anstellung bekommt.

    Kodu und Ida sind sehr fleißig in der Schule.

    Alie (16) muss etwas gedrängt werden zum Lernen, aber da ist Buba dran. Und Wasa geht es auch gut.

    Soweit erstmal von mir.

  • on 5/18/26

    Hallo liebe Spender und Interessierte,
    ich möchte wieder aus Gambia berichten.
    Zur Zeit ruhen die Bauarbeiten, weil gerade keine Spenden eingehen, aber das ist manchmal so und das kennen so manche Bauherren hier in Deutschland auch...
    Buba hat hin und wieder eine Anstellung als Tagelöhner, das freut mich sehr.
    Dennoch kommen ihn ihm immer wieder Gedanken hoch nach Deutschland zu kommen. Viel hab ich ihn darüber aufgeklärt, dass die Chancen sehr gering sind, dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Die Voraussetzungen sind sehr schlecht: keine Deutschkenntnisse, kein Schulabschluss. Dies sind Voraussetzungen für einen Visumantrag. Gestern habe ich ihn das noch einmal ausführlich dargestellt. Ich hoffe und bete, dass er es verstanden hat. Ich habe ihm erzählt, dass er sich auf das Hausprojekt und seine Arbeit konzentrieren soll, das macht am meisten Sinn.
    Ja, das Leben ist hart in Gambia, aber er kann nur dort einen Unterschied machen.
    Ich bin guter Hoffnung, dass der Hausbau bald fortgesetzt werden kann und somit wieder seine Motivation steigt, vor Ort zu investieren.
    Ich bitte Euch daher weiterhin Buba, seine Familie ins Gebet einzuschließen und wem es möglich ist eine Spende zu überweisen. Vielleicht schaffen wir, dass bis Ende Juni alle Maurerarbeiten fertig werden. Denn dann beginnt die Regenzeit.

    zur Familie:
    Fatou macht weiter ihre Ausbildung (Training) im Hotelerie- und Gaststättengewerbe.
    Der Mutter geht es mal gut, aber oft ist sie sehr schwach. Leider trägt die Lebensweise und einseitige Ernährung nicht gerade dazu bei, dass sie gesund wird. Die ärztliche Behandlung ist ja sowieso schwierig.... 
     

    Soweit erstmal von mir und der Familie Trawally. Wer weitere Fragen hat, der darf sich gerne melden.... 

  • on 5/18/26

    Hallo liebe Spender und Interessierte,
    ich möchte wieder aus Gambia berichten.
    Zur Zeit ruhen die Bauarbeiten, weil gerade keine Spenden eingehen, aber das ist manchmal so und das kennen so manche Bauherren hier in Deutschland auch...
    Buba hat hin und wieder eine Anstellung als Tagelöhner, das freut mich sehr.
    Dennoch kommen ihn ihm immer wieder Gedanken hoch nach Deutschland zu kommen. Viel hab ich ihn darüber aufgeklärt, dass die Chancen sehr gering sind, dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Die Voraussetzungen sind sehr schlecht: keine Deutschkenntnisse, kein Schulabschluss. Dies sind Voraussetzungen für einen Visumantrag. Gestern habe ich ihn das noch einmal ausführlich dargestellt. Ich hoffe und bete, dass er es verstanden hat. Ich habe ihm erzählt, dass er sich auf das Hausprojekt und seine Arbeit konzentrieren soll, das macht am meisten Sinn.
    Ja, das Leben ist hart in Gambia, aber er kann nur dort einen Unterschied machen.
    Ich bin guter Hoffnung, dass der Hausbau bald fortgesetzt werden kann und somit wieder seine Motivation steigt, vor Ort zu investieren.
    Ich bitte Euch daher weiterhin Buba, seine Familie ins Gebet einzuschließen und wem es möglich ist eine Spende zu überweisen. Vielleicht schaffen wir, dass bis Ende Juni alle Maurerarbeiten fertig werden. Denn dann beginnt die Regenzeit.

    zur Familie:
    Fatou macht weiter ihre Ausbildung (Training) im Hotelerie- und Gaststättengewerbe.
    Der Mutter geht es mal gut, aber oft ist sie sehr schwach. Leider trägt die Lebensweise und einseitige Ernährung nicht gerade dazu bei, dass sie gesund wird. Die ärztliche Behandlung ist ja sowieso schwierig.... 
     

    Soweit erstmal von mir und der Familie Trawally. Wer weitere Fragen hat, der darf sich gerne melden.... 

  • on 4/2/26

    Update 2.4.26

     

    Sicher wartet ihr schon auf ein neues Update, hier kommt es:

    Es gibt ein paar gute Nachrichten und auch wieder schlechte. Wie an den Bildern zu sehen ist, geht sind die Wände des Hauses mit den einzelnen Zwischenwänden zu 2/3 fertig. Zum Teil ist auch schon der Boden aufgefüllt worden. Dank der Spenden konnten die Arbeiter viel schaffen. Nun ist erst einmal alles, was an Spenden eingegangen ist, verbaut worden. Buba schätzt, dass die Fertigstellung noch ca. 10.000€ kosten wird. Eine riesige Summe.
    Buba hat auch jetzt wieder für längerfristig eine eigene Anstellung als Tagelöhner bei einem ähnlichen Projekt (Hausbau) Somit kommt ein wenig (ca. 5€ pro Tag) Geld rein.

    Den Familienmitglieder (außer der Mutter) geht es gut.
    Und nun die schlechte Nachricht: Bei der Mutter wurde eine Krankheit festgestellt: Metabolisches Syndrom. Das ist eine Kombination von Bauchfettunverträglichkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und gestörten Blutzucker. Also eine sehr ungünstige Mischung. Nach mehreren Untersuchungen ist klar, dass eine Behandlung schwierig ist, insbesondere in Gambia. Am Anfang stand eine Behandlung im Ausland (Türkei, Indien...) zur Debatte. Aber 20.000€ sind undenkbar. Im benachbarten Dakar (Senegal) gibt es auch keine wirlichen Chancen.... eine Privatklinik in Gambia ist noch denkbar, aber auch diese für normale Personen unbezahlbar.
    Da kann man "nur" die Hände falten und alles in Gottes Hand legen.

    Das Leben, der Alltag in Gambia bleibt oft ein Kampf, den wir uns im reichen Deutschland (natürlich haben wir auch viele Probleme) kaum vorstellen können. Kaum ist ein Problem behoben oder angegangen, tut sich ein nächstes auf. Man kann sagen: ein Fass ohne Boden. Vielleicht stellt sich mancher die Frage: Hat es einen Sinn weiter zu investieren in die Familie? Ist das auf Dauer leistbar?
    Ja, ich denke auch oft daran, wie das gut gelingen kann.
    Auch wenn es nur ein kleiner Tropfen ist, für diese Famile Trawally macht es einen Unterschied. Ohne fremde Hilfe wäre das Leben die Hölle (so hat es Buba einmal gesagt).
    Ich muss an die Geschichte mit den Mann denken, der den einen von tausenden Seesternen wieder ins Meer trägt. Genau für diesen einen macht es einen Unterschied - er überlebt.

    Wem es weiter ein Anliegen ist, der darf gerne für Buba und seine Familie beten und natürlich auch spenden.

    Allen ein herzliches DANKESCHÖN und schon mal ein gesegnetes Osterfest.
    Micha 

  • on 2/15/26

    UPDATE 15.2.26

    Es geht voran auf der Baustelle!!!! Dank einer großen Spende wurde Vieles in kurzer Zeit möglich:  die Bewehrung wurde hergestellt, es konnte der entsprechende Sand, Zement besorgt und das Fundament gegossen werden. Erwähnen muss man, dass beim Beton alles mit der Hand (Schaufel) gemischt wird. Einen Mischer oder gar LKW mit Beton gibt es nicht oder wäre unbezahlbar.  Dazu wurden noch Steine mit einem anderen Maß gegossen (etwas größer als die bisherigen). Diese kommen dann als erstes auf das gegossene Fundament. 
    Buba hat einige Helfer dazu, die natürlich auch ihren Tageslohn bekommen und dazu die leibliche Versorgung.
    Das bisher besorgte Material hat er beim Nachbarn oder in den Shops untergebracht. Auf der Baustelle wäre das zu unsicher. 
    Ali, Bubas jüngerer Bruder, hilft auch mit. 
    Die ganze Familie ist glücklich, dass es jetzt gut vorangeht!
    An einem Tag konnten schon viele Steine vermauert werden. 

    Die bisher hergestellten Steine, die auf der Baustelle lagern, sollten für das ganze Haus genügen. 
    Natürlich muss immer wieder Mörtel (Sand, Zement) zum Vermauern besorgt werden. 
    Buba musste auch ein defektes altes Ölfass aus Metall, was als Wasservorrat dient, austauschen. Er hat von irgendjemand zwei Plastikfässer bekommen. Natürlich lassen sich die Verkäufer das gut bezahlen (2 gebrauchte für ca. 90€!). Aber Buba hatte keine andere Wahl, er braucht die Fässer und der Verkäufer war der Einzige in der Umgebung, der solche hatte…
    Dann musste er auch wieder einen Transport organisieren um die Fässer zur Baustelle zu bekommen. 

    Ja, es ist viel Organisation nötig, damit das Bauvorhaben gut gelingt: Absprachen mit Konstrukteur, Helfer anheuern, Materialtransport organisieren, Lagern von Material etc. Das ist eine große Herausforderung! 

    Ich hoffe, dass Buba jetzt von seinem Plan nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten, abrückt. Es ist nach wie vor eine kaum realisierbare Idee…

    Buba ist auf jeden Fall sehr dankbar für alle Spenden!!!
    Natürlich darf gerne weiter gespendet werden, damit das Haus bald fertig wird…

  • on 2/15/26
  • on 1/2/26

    UPDATE 2.1.2026 Ich möchte Euch auf den neuesten Stand bringen: Der Alltag in Gambia ist leider oft nicht einfach, es bleibt eine tägliche Herausforderung: Essen, Miete, Material für den Hausbau. Alles Ausgaben ohne eigene Einnahmen (von Buba). Dann kommt noch ein Zwischenfall dazu: Wasa, der kleine Bruder von Buba hat vom Vermieter Mr. Sengo den Fernseher kaputt gemacht. Wie genau das passiert ist, weiß ich nicht. Jedenfalls war Mr. Sengo sauer und hat Buba als Verantwortlicher gleich in Polizeigewahrsam nehmen lassen bis Geld für einen neuen Fernseher gezahlt wurde. 

    Seit dem letzten Update habe ich über 1000€ überwiesen. (Material für das Haus, aber auch für die Miete im jetzigen Haus und Essen sowie 175€ für den kaputten Fernseher). Das mit dem Fernseher hätte nicht sein dürfen, aber so ist es nun mal. Ich will Euch dennoch mit den korrekten Infos über die Spendengelder informieren! Seitdem ist das Verhältnis (obwohl das Geld für den Fernseher gezahlt wurde) zum Vermieter schlecht. 
    Für den Hausbau (Fundament) sind fast alle Materialien gekauft. Es ist alles teuer geworden, auch in Gambia. Buba hat für jeden Kauf eine Quittung bekommen. Bis er das Material abholt, lagert es in dem Shop. Leider fehlt noch Geld, um mit dem Fundament zu beginnen. Die Helfer wollen auch ihren Tagelohn und ihre Verpflegung. So ist das in Gambia. Erst wenn genug da ist, um das Fundament zu vollenden, gehts los. Das Ziel: bis Weihnachten das Fundament fertigzustellen, hat er somit nicht geschafft. Ich hoffe, es kann demnächst zügig vorangehen. 

    Daneben ist Buba in letzer Zeit oft am Grübeln. Warum ist das Leben so hart in Gambia, warum muss ich um jeden Euro jemanden fragen.....? Das beschäftigt ihm sehr und er ist manchmal am Verzweifeln. Er hat die Idee, ein Visum für Deutschland zu beantragen und hier zu arbeiten um Geld dann nach Gambia zu überweisen. Da bin ich intensiv mit ihn im Gespräch, dass dies keine gute Idee ist. Ohne Schulabschluss (er hat nur die 8. Klasse) und ohne Beruf, hat er kaum Chancen dauerhaft in Deutschland zu bleiben und zu arbeiten. Ich hoffe, er kann es verstehen. 

    Ich motiviere ihm auch neben seiner Elektriker Ausbildung (die nicht vergleichbar ist mit einer in Deutschland!) an freien Tagen sich als Tagelöhner anzubieten, damit wenigstens etwas Geld reinkommt. 

    Gesundheitlich geht es allen in der Familie gut. 

    Bitte spendet weiter, damit es voran gehen kann mit dem Fundament und er somit auch weiterhin motiviert ist, sein Haus vor Ort zu bauen. Wer mehr wissen möchte kann mich gerne fragen. Liebe Grüße

  • on 11/25/25

    Update 25.11.2025
    Nun ist es wieder Zeit Neuigkeiten von Familie Trawally zu teilen:
    Der gesamten Familie geht es gut!
    Buba geht weiter zur Schule und macht eine Art Ausbildung zum Elektriker.
    Fatou lernt fleißig in der Hotelerie und im Gaststättengewerbe (Ausbildung)
    Kodu und Ida gehen zur Schule.
    Wasa und Alie ebenfalls, wobei Alie etwas mehr Motivation braucht. Mit seinen 16 Jahren ist er in der Pubertät.
    Der Mutter geht es gut.

    Zum Bau:
    Buba hat sich einen anderen Konstruktor gesucht, da der vorige zu teuer war. Der neue hat die noch fehlenden Materialien aufgelistet.
    Nach der Regenzeit müssen die Vorbereitungen für das Fundament wieder erledigt werden (der Regen hatte einiges zugespült).
    Sobald noch einiges an Geld da ist (Material und Lohnkosten für die Helfer) geht es los mit dem Fundament. Ziel ist weiterhin bis Weihnachten damit fertig zu sein.
     

    Herzlichen DANK für alle Spenden und Gebete!!!

    P.S. Das Gebäude auf der Materialliste ist nur ein Beispiel vom Konstruktor (nicht das neue Haus)

  • on 10/17/25

    UPDATE 16.10.

    Es ist wieder Zeit für ein Update. Die Regenzeit geht langsam zu Ende. Buba hat wieder Material gekauft für das Fundament (Eisen, Bewehrung). Weiter hat er das Unkraut, das zur Regenzeit das ausgehobene Fundament zugewuchert hat, entfernt. Nun fehlt noch Geld für Sand und Zement (50kg sind mittlerweile bei 6€) Für uns nicht viel aber bei einem Tagelohn von 5€ in Gambia sehr viel. Weiterhin fehlt noch Geld für die Helfer, die ihm beim Fundament gießen helfen. Deshalb wartet er noch mit dem Start. Die Helfer sind dann auch Tagelöhner. Ja, jeder muss irgenwie über die Runden kommen, um das tägliche Brot zu verdienen. 
    Daneben hat Buba eine Art Ausbildung als Elektriker begonnen. Er träut davon mit dieser Ausbildung irgendwann in Deutschland sein Geld zu verdienen. Aus unserer Sicht sicher sehr schwierig. Aber das sind aus einer Verzweiflung über den täglichen Überlebenskampf in Gambia entstandene Ideen. 

    Jedenfalls ist das Ziel bis Weihnachten das Fundament fertig zu gießen. 
     

    Familie:
     Die Mutter musste vorgestern wegen starker Zahnschmerzen ins Krankenhaus. Es wurden 2 Zähne gezogen. Fast 200€, unglaublich teuer; aber ohne Geld, keine Behandlung!!! Unvorstellbar für uns!!!

    Fatou macht weiter ihre Ausbildung im Hoteleriegewerbe. 

    Wasa geht fröhlich zur Schule. Kodu und Ida sowie Alie auch.

     

    Vielen DANK an alle Spender und Teiler!!!

    P.S. Wer nicht spenden kann oder möchte, kann dennoch den link in seinen sozialen Medien teilen!!! Dankeschön

     

  • on 10/17/25
Started on 5/6/25
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Fundraiser organised by:

Michael Strach

Michael Strach

41 donations
13%
€3,893 of €30,000 raised

Donations

  • Sigrid Klein €200.00
    on 4/3/26
  • Jakob Amann €50.00
    on 2/16/26
  • Lisa Weber €70.00
    on 1/6/26
  • Manuela Grimmer €50.00
    on 1/3/26
  • Elke Tröbs €100.00
    on 12/1/25
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Started on 5/6/25
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