Nach vielen Rückschlägen wieder festen Boden finden

Nach vielen Rückschlägen wieder festen Boden finden

Nach Krankheit, Verlusten und finanziellen Rückschlägen kämpft Mara darum, nicht alles zu verlieren.

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Mein Name ist „Mara“ — zumindest möchte ich hier unter diesem Namen auftreten, weil es mir sehr schwerfällt, überhaupt um Hilfe zu bitten.

Ich bin freiberuflich tätig und habe die letzten Jahre versucht, jede Krise allein zu bewältigen. Ich habe gearbeitet, gekämpft, verzichtet und gehofft, wieder auf die Beine zu kommen. Aber inzwischen bin ich emotional und finanziell an einem Punkt angekommen, an dem ich es alleine kaum noch schaffe.

Alles begann mit ständig neuen Problemen an meinem Auto, auf das ich beruflich angewiesen war. Immer wieder hohe Reparaturkosten, Ausfälle und zusätzliche Belastungen. Kurz darauf wurde ich krank und hatte dadurch enorme Verdienstausfälle. Als Freiberuflerin bedeutet das leider oft: kein Einkommen, aber trotzdem laufende Kosten.

Während ich versucht habe, mich wieder aufzurappeln, kamen unerwartet hohe Nebenkostennachzahlungen hinzu. Gleichzeitig musste ich innerhalb kurzer Zeit zwei plötzliche Todesfälle in meiner Familie verkraften. Diese Zeit hat mir emotional den Boden unter den Füßen weggezogen.

Trotz der Situation standen mir viele Hilfen nicht zu. Ich habe dennoch alles versucht, um meine Kosten zu senken: Ich bin in eine günstigere Wohnung gezogen, habe Ausgaben gestrichen und kämpfe weiterhin jeden Tag darum, meine Selbstständigkeit aufrechtzuerhalten und nicht aufzugeben.

Zusätzlich habe ich in den vergangenen Monaten über 50 Bewerbungen auf Festanstellungen geschrieben, weil ich dringend wieder mehr Sicherheit in mein Leben bringen wollte. Leider hat es bisher trotz aller Bemühungen noch nicht geklappt. Trotzdem versuche ich weiter, nicht den Mut zu verlieren.

Doch die Altlasten sind geblieben. Rechnungen, Rückstände und laufende Verpflichtungen holen mich immer wieder ein. Manchmal reicht es inzwischen nicht einmal mehr für eine vernünftige Versorgung im Alltag.

Besonders große Sorgen macht mir mein älterer Hund, der mir durch diese schwere Zeit unglaublich viel Halt gibt. Er ist für mich Familie und oft der einzige Grund, morgens überhaupt weiterzumachen. Gleichzeitig habe ich Angst, ihn irgendwann nicht mehr ausreichend versorgen zu können. Ihn abzugeben kommt für mich kaum infrage — gerade weil er älter ist und weil wir diese schwere Zeit gemeinsam durchstehen.

Ich halte diese Situation normalerweise komplett privat. Leider wurde ich in meinem Wohnort wegen eines öffentlichen Hilfegesuchs bereits angefeindet. Außerdem habe ich große Angst, durch eine öffentliche Spendenaktion berufliche Nachteile zu bekommen oder Kunden zu verlieren. Deshalb versuche ich, so anonym wie möglich zu bleiben.

Es kostet mich sehr viel Überwindung, diesen Schritt zu gehen. Ich bitte wirklich nicht leichtfertig um Hilfe. Aber nach einem langen Zeitraum voller Rückschläge, Sorgen und schlafloser Nächte weiß ich inzwischen nicht mehr, wie ich alles allein tragen soll.

Jede Unterstützung — egal wie klein — würde mir helfen, wieder etwas Luft zu bekommen, offene Belastungen zu bewältigen und weiter für ein stabiles Leben kämpfen zu können.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen. 

Started on 5/18/26
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Fundraiser organised by:

Mara Schneider

Mara Schneider

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