🕯️ Für Marvien, ein Licht, das weiterleuchtet

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Marvien starb mit 14 an Krebs. Diese Spendenaktion schenkt seiner Familie Halt, Trost und einen würdevollen Abschied.

 

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Hallo, ich bin Marvin. 🕊️

Im Jahr 2019 bekam ich zum ersten Mal die Diagnose Krebs.

Gemeinsam mit meiner Mama, meinem Mutti, meinen Geschwistern, meinen Großeltern, Tanten, Cousinen und Cousins habe ich gekämpft und wir haben gewonnen.

Bis 2021 lag dieser schwere Weg hinter uns, und ich durfte wieder nach vorne schauen.

Ich führte ein fast normales Leben:

Ich ging zur Schule, hatte Freunde, habe viel gelacht und natürlich auch Blödsinn gemacht, so wie jeder Junge in meinem Alter.

Die Nachkontrollen gehörten zwar immer dazu, aber ich war wieder Marvin.

Dann kam der September 2024, kurz nach meinem 13. Geburtstag.

Mir ging es zunehmend schlechter.

Meine Eltern waren mit mir bei vielen Ärzten, doch immer wieder hieß es:

„Es ist nur eine Infektion.“

In meinem Blut war nichts Auffälliges zu sehen.

Doch meine Mama spürte:

Irgendetwas stimmt nicht.

Nach Monaten ständiger Infekte und zunehmender Schwäche waren wir am 12.03.2025 erneut beim Kinderarzt.

Es wurde Blut abgenommen und nur eine Stunde später kam der Anruf:

„Bitte kommen Sie sofort in die Uniklinik Greifswald.“

Dort erfuhren wir die Wahrheit:

Meine Leukämie war zurück.

Und sie war aggressiver als je zuvor.

Es folgten unzählige Untersuchungen, Operationen, Chemotherapien und Therapien. Seit März 2025 wurde das Krankenhaus zu meinem zweiten Zuhause und auch zu dem meiner Familie.

Ich feierte meinen 14. Geburtstag im Krankenhaus, weil ich nicht nach Hause durfte.

Dann die nächste schwere Entscheidung:

Ich brauchte eine Stammzelltransplantation, da mein Knochenmark stark geschädigt war.

Ich wollte leben. Also habe ich gekämpft.

Sechs Chemotherapien, Bestrahlungen, Therapien ich habe alles durchgestanden.

Und im Oktober 2025 kam die erlösende Nachricht: Ich war krebsfrei.

Die Freude war unbeschreiblich.

Ich schmiedete Pläne, träumte von der Zukunft und alle waren stolz auf mich.

Doch im November 2025 änderte sich alles erneut. Ich wurde schwächer, hatte starke Schmerzen, keinen Hunger mehr und konnte schließlich weder sprechen noch laufen.

Mein Zustand verschlechterte sich dramatisch.

Die Ärzte und meine Eltern entschieden, mich auf die Intensivstation zu bringen.

Meine Nieren versagten.

Meine Eltern mussten die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen:

Ich wurde ins künstliche Koma versetzt.

Dialyse, weitere Untersuchungen, die Ärzte kämpften um jede Erklärung, um jede Hoffnung. Meine Organe und mein Gehirn wurden angegriffen.

Ich selbst habe vieles davon nicht mehr bewusst mitbekommen.

Aber ich war nicht allein.

Meine Familie war die ganze Zeit bei mir.

Sie haben mich nie losgelassen.

Sie haben alles gegeben.

Am 09.12.2025 bin ich im Kreis meiner Familie friedlich eingeschlafen.

Meine Mamas und Geschwister konnten nicht verstehen, warum, aber sie sind stolz auf mich, weil ich gekämpft habe.

Und ich bin stolz auf sie. 

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Stephan Treichel

Stephan Treichel

 

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