„Ein Unfall verändert alles: Kampf zurück ins Leben“
Neffe braucht nach Unfall mit Querschnittslähmung dringend Unterstützung, um wieder selbstständig leben zu können.
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Manchmal fühlt es sich an, als würde das Leben einer Familie innerhalb weniger Jahre gleich mehrfach auf die Probe gestellt werden. Genau so geht es unserer Familie.
Vor ein paar Jahren ist mein Bruder völlig unerwartet verstorben.
Für die ganze Familie war das ein Schock. Vor allem für seine Frau, seinen Sohn und seiner Tochter war es eine Zeit, in der plötzlich nichts mehr „normal“ war: Trauer, organisatorische Dinge, finanzielle Unsicherheit, und dieses Gefühl, dass ein wichtiger Mensch fehlt – jeden Tag. Auch wenn das Leben natürlich irgendwie weitergeht, haben wir gemerkt: So etwas hinterlässt Spuren, und manche Wunden heilen nicht einfach nach ein paar Monaten.
Und jetzt kommt der nächste Schicksalsschlag.
Mein Neffe war trotz allem immer ein sehr lebensfroher und aktiver Mensch. Sport war für ihn nicht nur „Hobby“, sondern ein wichtiger Teil seines Lebens – auch als Ausgleich zu allem, was in den letzten Jahren passiert ist. Im Januar war er Snowboarden. Es kam zu einem Unfall, der innerhalb von Sekunden alles verändert hat: Er hat sich einen Bruch im Bereich der Brustwirbelsäule zugezogen. Die Folgen sind gravierend – er ist seitdem ab Brusthöhe querschnittsgelähmt.
Seit diesem Moment steht sein Leben komplett auf dem Kopf. Dinge, die für die meisten selbstverständlich sind – aufstehen, sich anziehen, schnell in die Küche gehen, alleine duschen – sind plötzlich nicht mehr einfach „machbar“. Stattdessen beginnt ein Alltag, der aus Terminen, Klinik, Reha-Plan, Hilfsmitteln, Barrieren und vielen kleinen Hürden besteht, an die man vorher nie gedacht hat.
Trotzdem (oder gerade deswegen) hat mein Neffe einen festen Willen: Er will sich dieser Situation stellen. Er möchte so viel Selbstständigkeit wie möglich zurückgewinnen. Dazu braucht es allerdings Zeit, Therapie – und leider auch finanzielle Mittel, die nicht automatisch überall übernommen werden.
Aus Scham würden Sie von sich aus nie nach finanzieller Hilfe fragen. Ich mache das stellvertretend, weil ich nicht tatenlos zusehen und helfen will.
Aktuell steht für ihn eine längere Reha-Phase an. Gleichzeitig muss die vorhandene Wohnung so angepasst werden, dass er dort sicher und möglichst eigenständig leben kann.
Wir sprechen hierbei nicht von Luxus oder „Extras“, sondern von grundlegenden Voraussetzungen, damit er nach der Reha nicht in einem Umfeld landet, das ihn jeden Tag erneut ausbremst.
Wir wissen, alle haben gerade viel um die Ohren! Aber Jede Unterstützung zählt – egal wie klein Sie auch sein sollte.
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