Bittere Not für eine Familie in Gambia beenden helfen

Bittere Not für eine Familie in Gambia beenden helfen
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Einer notleidenden Familie in Gambia bietet sich die Chance, durch eine überschaubare Anschaffung diesem Elend zu entrinnen.

Ich bin Michael und lebe hier wohlbehütet mit vollem Kühlschrank, Computerausrüstung, teuren Hobbies, Fernsehgerät, beachtlichem Leibesumfang usw. Ich habe zufällig "einen jetzt 18jährigen" kennengelernt, der lebt mit seiner Familie in schlimmer Armut ohne Einkommen, oft ohne Lebensmittel (nicht mit "wenig" - nein, komplett "ohne"), komplett ohne jegliche Technik, mit abgebrochener Schule, weil nach dem Unfalltod des Vaters das Schulgeld für ihn und seine fünf Gechwister nichtmehr bezahlt werden konnte, mit seiner Mutter in Gambia/Westafrika am buchstäblichen Rande des Abgrundes in einem mindestens reparaturbedürftigen Lehmhäuschen . Hunger ist hier schon lange kein Fremdwort mehr.

Er versucht, die schreckliche und oft vor Hunger schmerzende Not und das Elend, in dem er und seine Familie leben, handlebar zu machen. Immer wiederkehrende Hungerperioden, weil einfach nichts da ist für seine Familie müssen so schnell als möglich beendet werden. Ich muß weinen, wenn ich an die fürchterlichen Umstände denke. Leider reichen meine Mittel als Rentner nicht aus, um hier etwas spürbar, entscheidend und dauerhaft zu bewirken. Immerhin sind die schlimmsten stattgefundenen Hungerperioden momentan kein Thema mehr.

Unbeschreiblich und unfaßbar schlecht sind die Umstände, unter denen das tägliche Leben stattfinden muß. Einen Herd gibt es nicht, sondern drei größere Steine und einen (einzigen !!!) Topf. Die Steine sind im Dreieck auf dem Boden angeordnet, der Topf steht oben drauf, das Feuer brennt unten am Boden durch Buschholz - natürlich... Das ist zwar mittlerweile unter Strafandrohung verboten aber es gibt keine Alternativen. Mit Gas oder Strom "kochen nur die Reichen und besseren Leute" (Zitat aus einer seiner emails).

Und so atmen die Mutter und die Töchter während des Kochens halt den ganzen Qualm und Dreck ein - täglich und immer wieder, was bleibt ihnen übrig, während man bei uns über Mikro- oder Nanogramm an Feinstaub in der Luft philosophiert. Untersuchungen einer Hilfsorganisation haben ergeben, daß die Frauen (und Kinder) jährlich weit mehr als 1t knochentrocknes Buschholz nach Hause schleppen müssen, um sich überhaupt etwas kochen zu können. Das muß meines Erachtens aus mehreren Gründen unbedingt ein Ende haben! Es leidet ja auch die Natur.

Und das Schlimmste: Das war nur ein Beispiel. Diese Miseren setzen sich immer und in jeder Nische des Lebens in ähnlicher 'Qualität' fort!

Das Lehmhäuschen, in dem man lebt und schläft, hat keine Türen, so wie wir sie verstehen. Das sind zusammengenagelte Lattengebilde mit einer aufgenagelten, dünnen Hartschaumplatte und einer festgerosteten und deshalb funktionsuntüchtigen "Verschlußvorrichtung". Ergebnis: Es fühlen sich zwielichtige Gestalten befleißigt, dort "einzubrechen" und vor allem Bekleidung und Lebensmittel zu stehlen, was auch hier bereits geschehen ist. Auch die bei uns hier längst verbotenen, weil asbesthaltigen Eternitplatten sprechen Bände. Sie sollen, mit Feldsteinen beschwert, das Dach bilden.

Nun zu dem ursprünglichen und wichtigsten Grund, der mich bewogen hat, ein Fundraising zu starten: Ein Nachbar der Familie zieht in Bälde zurück in seine Heimat ins Nachbarland Senegal. Übrig bleibt hier in Gambia sein Esel und sein Eselskarren, mit dem er mittels einer bescheidenen Selbständigkeit für ein kleines aber ausreichendes Einkommen für seine Familie sorgte. Dieses Gefährt möchte/muß er nun verkaufen, was mein junger Freund nun nutzen und übernehmen möchte, um das Geschäft fortzuführen und damit auch seiner Familie ein Überleben zu sichern, das nicht mehr geprägt ist von Not und Elend, in dem auch seine Geschwister wieder ein zukunftsträchtiges Leben führen können und seine Mutter unter menschenwürdigen Bedingungen für die Familie sorgen kann. 

Diese Anschaffung stellt eine einmalige Angelegenheit dar, dem täglichen Irrsinn und Elend dauerhaft und nachhaltig zu entkommen. So eine Gelegenheit bekommen sie nie wieder.

Natürlich kostet das Geld, das absolut nicht vorhanden ist und bei dessen Generierung ich zu meiner großen Bestürzung nicht viel beitragen kann. Außer dem Preis für den Eselskarren kommen noch erhebliche Mittel für Lizenzen, Stall Futter, Ausrüstung, Anhängerparkplatz usw. hinzu, die meisten erst einmal als Erstausrüstung, die laufenden Kosten werden durch den Betrieb gedeckt werden. Auch in Gambia gibt es Bürokratie...

Ich bitte daher die Leser inbrünstig und von ganzem Herzen, hier zu helfen. Jede Spende, auch die kleinste, ist eine Hilfe und ein Schritt heraus aus diesem Elend, der eine akut in unmenschlicher Not lebende Familie vor dem Untergang bewahrt. Sie mögen vielleicht denken, das sind hehre worte, aber es ist wirklich so. Ich übertreibe hier absolut in keinem einzigen Punkt, es ist eher noch deutlich untertrieben.

Ich möchte dort nicht europäische ode deutsche Sitten einführen, sondern der Familie unter Wahrung lokaler Gepflogenheiten einen Start in ein zeitgemäßes Leben ermöglichen. Auch das gibt es in Gambia - nur leider, wie auch bei uns, gilt dort noch viel grausamer:"Ohne Moos nichts los!"

Wem gerade der manchmal vielleicht etwas unüberlegte Spruch "Und wer hilft mir?" auf den Lippen liegt, der darf sich gerne an mich wenden, ich werde selbsverständlich bemüht sein, auch ihm/ihr zu helfen, schließlich sind die Voaussetzungen dazu hier bei uns glücklicherweise ja vergleichsweise paradiesisch.

 

Evtl. eingehende Mittel gehen nicht bei mir ein, sondern unmittelbar gleich auf das Konto meines Freundes, das er nach einem Hürdenlauf durch Ämter und Behörden schließlich vor einer Woche eröffnen konnte - und prompt als allererstes auf Anordnung der Bank mit einem ansehnlichen Mindestbetrag füllen mußte, sonst hätte er es nicht eröffnen können. Wenigstens beim Überwinden dieser Hürde konnte ich eine Hilfe sein.

Außer dem genannten Gefährt nebst Peripherie muß unbedingt das Haus renoviert/repariert werden. Es handelt sich um ein sehr kleines Häuschen aus dem dort weit verbreiteten Baustoff "getrockneter und in Form gepreßter Lehm" - an und für sich nicht verkehrt. Ein sturm- und wasserfestes Dach, Türen und Fenster sind aber das mindeste, was in Angrif genommen werden muß, in die Küche muß unbedingt ein Herd, der mit Gas oder Strom betrieben wird, fließend Wasser/Abwasser darf kein Luxus auf dem Anwesen sein, der Küchenraum muß von Grund auf saniert werden, der ganz Ruß und Feuerdreck müssen raus und durch hygienische Fliesen und Bodenbeläge ersetzt werden, der Eingang auf das Anwesen ist in ebensolchem Zustand, hier ist allem Tür und Tor geöffnet.

Die Kinder, die keinerlei Spielzeug besitzen (!!!), sind in ihrer Entwicklung absolut gehemmt, sie müssen auch unbedingt wieder in die Schule, und gerne dürfen darüber hinaus Ihre Interessen und Fähigkeiten gefördert werden und noch vieles mehr. Schulgeld ist hier obligatorisch, ohne Geld keine Schule. So einfach ist das.

Es gibt auch kein Gesundheitswesen, wie wir es kennen, es gibt gar nichts derartiges - für eine funktionierende Familie unvorstellbar.

Letztlich muß auch meinem Freund geholfen werden, er ist erst 18 und trägt schon seit dem Tod des Vaters die Verantwortung für eine 7-köpfige Familie. Eine Jugend, wie wir sie kennen, fällt für ihn einfach aus. Er muß unbedingt seinen Schulabschluß in Abendkursen nachholen, möglichst danach einen Beruf erlernen und ausüben. Ohne entsprechende Qualifikation geht hier gar nichts - wie bei uns auch. 

Da kann die jetzt angestrebte Tätigket mit seinem Gefährt für Transporte und Kleinreparaturen ein wichtiger Start und eine dauerhafte und unterstützende Begleitung in ein richtiges Leben sein.

Um das ganze Projekt zu dokumentieren, werde ich in Absprache mit dem "hoffentlich bald Selbständigen" eine "Projekt-Homepage" erstellen, wo der jeweilige Fortschritt nachgesehen und, mit Fotos dokumentiert, beobachtet werden kann. Sobald ein erster Grundstock besteht, werde ich hier die Adresse bekannt geben. 

Abschließend zunächst noch ein Thema, das auch genannt werden muß: Oft klaffen bei solchen "Hilferufen" zwischen Realität und Wirklichkeit erhebliche Lücken, will sagen, es besteht ja immerhin die Möglichkeit, daß mir hier jemand ein zu Tränen rührendes Märchen auftischt, um damit seinen Reibach zu machen. Das ist mir bewußt. Zwischen "hier" und Gambia liegen schließlich 5800km... Ich habe aber auch diesen Aspekt mit ihm diskutiert (wir kommunizieren in der Regel via email). Er ist auch sehr bemüht, meine "Anforderungen" zu erfüllen und mittels vieler Fotos zu belegen. Es existieren also außer unserem beinahe täglichen email-Kontakt bereits Fotos, die die Dringlichkeit und Ehrlichkeit jederzeit dokumentieren können.

Ich weiß, es ist beinahe leichtsinnig, auf diese Entfernung einem an sich fremden Menschen zu trauen und ihm zuzuarbeiten. Unter den gegebenen Umständen wäre es ein Leichtes für mich gewesen, die Hilfe abzulehnen mit dem Hinweis, daß ich ihm nicht vertraue oder glaube. Aber damit würde ich es mir zu leicht machen und mich aus einer Angelegenheit rausmogeln, die jedoch ganz im Gegenteil eines hohen Maßes an Engagement bedarf.

Bisher ist auch in keinem einzigen Punkt auch nur der Hauch eines Zweifels an seiner Ehrlichkeit aufgetaucht. Ich bekomme zeitaktuelle Bilder und Kopien von offiziellen Dokumenten. Jedoch geht es ohne Vertrauensvorschuß "mit wachen Augen und Ohren" nicht.

Als inzwischen "sehr lebenserfahrener" Neurentner erlaube ich mir darüber hinaus, eingehöriges Maß an Lebenserfahrung und Menschenkenntnis mein Eigen nennen zu dürfen.

Tschüß,

mit der herzlichen Bitte um wohlwollende Unterstützung für meinen Freund und seine Familie in Farato/Gambia verbleibe ich

Michael

P.S. Auch kleinste Beträge helfen! 

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