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am 17.10.25
UPDATE 16.10.
Es ist wieder Zeit für ein Update. Die Regenzeit geht langsam zu Ende. Buba hat wieder Material gekauft für das Fundament (Eisen, Bewehrung). Weiter hat er das Unkraut, das zur Regenzeit das ausgehobene Fundament zugewuchert hat, entfernt. Nun fehlt noch Geld für Sand und Zement (50kg sind mittlerweile bei 6€) Für uns nicht viel aber bei einem Tagelohn von 5€ in Gambia sehr viel. Weiterhin fehlt noch Geld für die Helfer, die ihm beim Fundament gießen helfen. Deshalb wartet er noch mit dem Start. Die Helfer sind dann auch Tagelöhner. Ja, jeder muss irgenwie über die Runden kommen, um das tägliche Brot zu verdienen.
Daneben hat Buba eine Art Ausbildung als Elektriker begonnen. Er träut davon mit dieser Ausbildung irgendwann in Deutschland sein Geld zu verdienen. Aus unserer Sicht sicher sehr schwierig. Aber das sind aus einer Verzweiflung über den täglichen Überlebenskampf in Gambia entstandene Ideen.
Jedenfalls ist das Ziel bis Weihnachten das Fundament fertig zu gießen.
Familie:
Die Mutter musste vorgestern wegen starker Zahnschmerzen ins Krankenhaus. Es wurden 2 Zähne gezogen. Fast 200€, unglaublich teuer; aber ohne Geld, keine Behandlung!!! Unvorstellbar für uns!!!Fatou macht weiter ihre Ausbildung im Hoteleriegewerbe.
Wasa geht fröhlich zur Schule. Kodu und Ida sowie Alie auch.
Vielen DANK an alle Spender und Teiler!!!
P.S. Wer nicht spenden kann oder möchte, kann dennoch den link in seinen sozialen Medien teilen!!! Dankeschön
- am 17.10.25
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am 16.09.25
UPDATE 16.9.25
Sicher warten alle lange schon auf Neuigkeiten zu dem Spendenprojekt. Lange ist nicht viel am Bau des Hauses passiert. Das liegt hauptsächlich an der Regenzeit, die immer noch anhält. Da sind wenig Chancen für Weiterbau. Auch brauchen wir weiter Spenden, um das Fundament zu gießen, worauf dann die gegossenen Steine gebaut werden.
Deshalb darf fleißig weiter gespendet werden.
Dennoch ist einiges in der Familie passiert:
Fatou beginnnt nächste Woche ihre Ausbildung im Hotelerie- und Gaststättengewerbe. Da konnte ich für das erste Ausbildungsjahr die Gebühren überweisen bzw. das Schulgeld. Ja, alles kostet in Gambia. Und ohne fremde Hilfe ist es den meisten Gambianer unmöglich aus ihrem Alltag rauszukommen (von der Hand in den Mund). Nun hoffen wir, dass durch die Ausbildung Fatou auch zum Unterhalt der Familie beitragen kann und so langfristig eine kleine Veränderung stattfinden kann.
Buba war zwischenzeitlich mehrmals erkrankt. Einmal an Malaria (wieder mal). In der Regenzeit ist es besonders schwierig sich davor zu schützen. Er musste ins Krankenhaus und bekam Infusion (ihm ging es sehr schlecht). Aber erst als 170€ Behandlungskosten überwiesen waren, wurde die Behandlung fortgeführt. Vorher macht kein Arzt etwas. Dann hast du einfach Pech! Zum Glück konnte ich das Geld auftreiben und die Behandlung wurde fortgesetzt. Die Infektion ist überstanden.
Weiter ging durch den Regen und die mangelhafte Elektrizitätsversorgung der Ventilator kaputt. Ohne Ventilator ist es nachts unmöglich zu schlafen. Nicht ausschließlich wegen der Hitze, sondern wegen der Moskitos. Bei Wind kommen sie nicht. Also musste ein neuer Ventilator her und jemand, der ihn anschließt.
Letzte Woche ging es Buba erneut schlecht. Schon seit langem hat er ein Magenproblem und immer mal kommt das zum Vorschein mit starken Schmerzen. Auch dafür brauchte er Medikamente und Untersuchungen, die wieder Geld kosteten. Es geht ihm wieder besser, aber er überlegt eine größere Untersuchung (Magenspiegelung) machen zu lassen. In Banjul, der Hauptstadt ist dies möglich. Was dies kosten wird, kann ich nicht sagen.
Und somit eröffnen sich immer wieder kleine und große Baustellen im Alltag der Familie Trawally.
Vor 2 Wochen haben wir lange telefoniert und da habe ich die tiefe Verzweiflung in seiner Stimme gehört. Immer wieder auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, das eigene Leben und das der Familie nicht meistern zu können. Das macht Buba sehr traurig. Zwischendurch kam ihm die Idee in Gambia eine Elektrikerausbildung (die auch wieder Geld kosten wird) zu machen und dann nach Deutschland zu kommen, um als Elektiker zu arbeiten. Das ist aus unserer Sicht natürlich unmöglich. Komplett anderes System, keine Anerkennung, kaum Chancen einen Pass zu bekommen, Kosten ohne Ende.
Das war einfach ein Verzweiflungsgedanke!Und so geht es vielen in Gambia.
Noch etwas Schönes: Wasa, der kleinste Bruder, wird auch demnächst in die Schule gehen.
Ja, so denke ich viel über das Projekt Hausbau Gambia nach und überlege wie es weitergehen kann.
Wer weiter spenden will, darf das gerne tun.
HERZLICHEN DANK!!!!!
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