Wenn das Leben plötzlich nur noch Abschied bedeutet.

Wenn das Leben plötzlich nur noch Abschied bedeutet.

Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war. Unser Alltag besteht aus Arztgesprächen. Aus Krankenhausfluren und viel Angst!

 

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❤️2025 sollte unser Jahr werden.

Unser Jahr als Familie.
Ein Jahr voller Pläne, voller Hoffnung, voller kleiner und großer Träume. Wir wollten verreisen, unser Zuhause noch gemütlicher machen, unserer Tochter beim Wachsen zusehen, gemeinsam lachen, streiten, uns versöhnen – einfach leben.

Doch das Leben hatte andere Pläne mit mir.

Im Frühjahr kam die Diagnose, die alles veränderte:
Brustkrebs im Endstadium.

Ich weiß noch genau, wie dieser Moment war. Ich saß im Behandlungszimmer, mein Mann neben mir. Die Ärztin sprach ruhig, sachlich, professionell. Aber in meinem Kopf rauschte es nur noch. Als hätte jemand den Ton abgestellt. Ich habe ihre Lippen gesehen – aber die Worte kamen nicht mehr bei mir an.

Metastasen.
Nicht heilbar.
Palliativ.

Ein einziger Termin – und unsere Welt stand still.

Der Weg seit der Diagnose

Was danach kam, war wie ein Strudel, der uns mitgerissen hat.

Unzählige Untersuchungen. Blutabnahmen. CT. MRT. Biopsien. Gespräche mit Onkologen. Neue Begriffe, die ich nie lernen wollte. Therapiepläne. Prognosen.

Und dann begann die Chemotherapie.

Ich hatte gehofft, ich würde sie „irgendwie schaffen“. Dass ich stark bleibe. Dass ich vielleicht eine von denen bin, die das alles halbwegs gut wegstecken.

Aber die Realität sieht anders aus.

Die Übelkeit kommt in Wellen. Manchmal schon morgens, bevor ich überhaupt aufgestanden bin. Es gibt Tage, da ist selbst ein Glas Wasser zu viel. Mein Körper fühlt sich fremd an – schwach, zittrig, ausgelaugt.

Meine Haare sind ausgefallen. Ich erinnere mich an den Moment, als ich die ersten Büschel in der Hand hielt. Ich stand im Bad und habe geweint. Nicht nur wegen der Haare. Sondern weil ich plötzlich im Spiegel eine schwerkranke Frau gesehen habe – und nicht mehr die Mama, die ich sein möchte.

Die Müdigkeit ist das Schlimmste.
Es ist keine normale Erschöpfung. Es ist, als würde jede Zelle meines Körpers schreien. Schlaf hilft nicht. Ruhe hilft nicht. Manchmal sitze ich einfach nur da und schaue aus dem Fenster, während meine kleine Tochter neben mir spielt.

Ich möchte aufspringen. Mit ihr auf den Boden gehen. Mit Bauklötzen bauen. Fangen spielen. Sie kitzeln, bis sie quietscht vor Lachen.

Aber oft fehlt mir die Kraft.

Und das bricht mir mehr das Herz als jede Nebenwirkung.

Meine größte Angst

Ich habe Angst.
Natürlich habe ich Angst vor dem Sterben. Vor Schmerzen. Vor dem, was noch kommt.

Aber das ist nicht meine größte Angst.

Meine größte Angst ist meine Tochter.

Sie ist vier Jahre alt.
Vier.

Ein kleines Mädchen mit großen Augen und einem noch größeren Herzen. Sie versteht nicht, was Krebs bedeutet. Sie weiß nur, dass Mama oft im Krankenhaus ist. Dass Mama nicht mehr so tobt wie früher. Dass Mama manchmal weint, wenn sie denkt, dass niemand es sieht.

Manchmal streichelt sie mein Gesicht und sagt:
„Mama, ich pass auf dich auf.“

Und ich zerbreche innerlich.

Ich habe Angst, dass sie sich irgendwann nicht mehr genau an meine Stimme erinnern kann. Dass mein Lachen verblasst. Dass sie vergisst, wie sich meine Umarmung angefühlt hat.

Ich werde auf Fotos zu sehen sein. In Geschichten werde ich weiterleben. Aber ich werde nicht mehr da sein, um sie zu trösten, wenn sie Liebeskummer hat. Nicht, um sie am ersten Schultag an die Hand zu nehmen. Nicht, um sie später ins Leben zu verabschieden.

Dieser Gedanke nimmt mir manchmal die Luft.

Mein Mann – zwischen Liebe und Verzweiflung

Mein Mann ist LKW-Fahrer. Sein Beruf bedeutet lange Fahrten, Nächte fern von zuhause, Verantwortung auf der Straße.

Aber jetzt ist er hier.

Er kann mich nicht alleine lassen.
Er kann unsere Tochter nicht alleine durch diese Zeit tragen.

Also bleibt er zuhause.

Er kümmert sich um mich, wenn ich nach der Chemo kaum aufstehen kann. Er hält meine Hand, wenn die Angst nachts zu groß wird. Er versucht, für unsere Tochter stark zu sein – auch wenn ich sehe, wie sehr ihn alles zerreißt.

Doch mit seiner Entscheidung, bei uns zu bleiben, fällt unser regelmäßiges Einkommen weg.

Die Rechnungen laufen weiter.
Miete. Versicherungen. Fahrtkosten zu Kliniken. Medikamente. Zusätzliche Therapien. Alltägliche Ausgaben.

Während ich gegen den Krebs kämpfe, kämpft mein Mann gegen die Angst, finanziell nicht mehr für uns sorgen zu können.

Und ich leide darunter, dass ich ihm diese Last nicht abnehmen kann.

Warum ich euch um Hilfe bitte

Es fällt mir nicht leicht, diese Worte zu schreiben.

Ich war immer jemand, der selbst klarkommen wollte. Der nicht um Hilfe bittet. Der funktioniert.

Aber jetzt funktioniert nichts mehr wie früher.

Wir kämpfen an zwei Fronten:

Gegen eine Krankheit, die ich nicht besiegen kann.
Und gegen die Sorge, wie es finanziell weitergehen soll.

Ihr könnt meinen Krebs nicht heilen.
Aber ihr könnt uns helfen, diese letzte Zeit würdevoller zu gestalten.

Jede Spende bedeutet:

weniger Angst vor der nächsten Rechnung

mehr Zeit füreinander

kleine Momente, die wir noch gemeinsam erleben können

ein Stück Sicherheit für die Zukunft meiner Tochter

Vielleicht für besondere Erinnerungsstücke.
Vielleicht für einen letzten gemeinsamen Ausflug.
Vielleicht für ihre Ausbildung – damit sie später weiß, dass ihre Mama alles versucht hat, ihr etwas mitzugeben.

Mein letzter Wunsch als Mama

Ich weiß nicht, wie viel Zeit mir noch bleibt.

Aber ich wünsche mir, dass diese Zeit nicht nur von Sorgen bestimmt wird. Sondern von Liebe. Von Nähe. Von Momenten, die meine Tochter irgendwann im Herzen tragen kann.

Wenn ihr könnt, unterstützt uns bitte.
Jeder Betrag zählt.
Jedes Teilen hilft.
Jede liebe Nachricht gibt mir Kraft.

Lasst uns dafür sorgen, dass ich meine verbleibende Zeit als das verbringen kann, was ich am liebsten bin:

Eine Mama.

Für meine Tochter.
Für meinen Mann.
Für unsere kleine Familie.

Danke von Herzen. ❤️

Zum Schutz unserer Privatsphäre haben wir das Foto bewusst verändert. Wir möchten nicht öffentlich erkannt werden und hoffen auf euer Verständnis.

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