Vom Überflieger zum Absturz – Die Sucht hat Ihn alles gekostet

Vom Überflieger zum Absturz – Die Sucht hat Ihn alles gekostet
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Angst und Depression haben M24 in eine Krankheit getrieben, die Ihm alles nahm, was ich mir aufgebaut hatte...

Vom Überflieger zum Absturz – die Geschichte eines 24-Jährigen im Kampf gegen Sucht und Schulden

Es gibt Geschichten, die zeigen, wie schnell ein scheinbar sicheres Leben ins Wanken geraten kann. Die Geschichte dieses 24-Jährigen, aus Kärnten ist eine davon.

Noch vor wenigen Jahren stand er beruflich auf einem Höhepunkt, den sich viele in seinem Alter wünschen würden. Harte Arbeit hatte sich ausgezahlt: ein Job, den er liebte, ein finanzielles Polster, eine Wohnung, in der er sich zu Hause fühlte. Von außen betrachtet lief alles nach Plan. Doch hinter dieser Fassade bauten sich private Probleme auf – Ängste, die er niemandem zeigte, und eine Depression, die sich Stück für Stück in sein Leben fraß.

Er versuchte, weiterzumachen, wie es alle von ihm erwarteten. Doch irgendwann reichte die Kraft nicht mehr aus, die Fassade aufrechtzuerhalten. In dieser Verzweiflung fand er einen vermeintlichen Ausweg, der sich als Anfang vom Ende entpuppte: die Sucht.

Was als Betäubung des Schmerzes begann, wurde zu einer Krankheit, die ihn fest im Griff hatte – nicht, weil er es wollte, sondern weil eine Suchterkrankung genau das ist: eine Krankheit, die einen Menschen übernimmt, lange bevor er merkt, dass er die Kontrolle verloren hat.

Die Folgen kamen schneller, als er es je für möglich gehalten hätte. Zuerst der Job – eine Leistung, für die er Jahre gebraucht hatte, war innerhalb weniger Monate verspielt. Dann das Ersparte, aufgebraucht für Dinge, die er heute kaum noch benennen kann. Am Ende musste er aus seiner Wohnung ausziehen, weil er sie sich schlicht nicht mehr leisten konnte. Aus dem Überflieger war ein junger Mann geworden, der bei null anfangen musste – nur dass "null" in seinem Fall bereits ein Schuldenberg war.

Heute steht er an einem Punkt, den er sich nie hätte vorstellen können: mit der realen Gefahr einer Privatinsolvenz vor Augen. Nicht, weil er leichtsinnig war, sondern weil eine Krankheit einem Menschen alles kosten kann – die Karriere, das Zuhause, die Sicherheit, die man sich aufgebaut hat.

Was ihn von vielen anderen in ähnlicher Lage unterscheidet, ist vielleicht nur eines: der Mut, heute darüber zu sprechen. An einem Abend, an dem er vor Freunden endlich zusammenbrach und alles herausließ, was er lange in sich vergraben hatte, entstand die Idee zu dieser Spendenaktion. Es ist nicht leicht, so offen über den eigenen Tiefpunkt zu sprechen. Doch er glaubt daran, dass Menschen einander helfen, wenn sie die Wahrheit hinter einer Geschichte erkennen – und seine Wahrheit ist: Er will nicht aufgeben.

Er ist nicht der Erste und nicht der Letzte, der durch eine Suchterkrankung alles verloren hat. Genau wie viele andere, die ihre Geschichten auf solchen Plattformen teilen, kämpft er nicht um Mitleid, sondern um eine Chance. Eine Chance, die Schulden abzubauen, die durch Krankheit entstanden sind – nicht durch Verantwortungslosigkeit. Eine Chance auf einen echten Neuanfang, ohne das Damoklesschwert der Privatinsolvenz über sich.

Jede Spende – ob 5 Euro oder 500 – bringt ihn diesem Neuanfang ein Stück näher. Und er verspricht: Er wird hier transparent berichten, wie es weitergeht, und was die Unterstützung bewirkt hat.

 

Was ihn trotz allem nicht loslässt, ist der Gedanke, dass er das schon einmal geschafft hat – nur eben von vorne. 

"Ich habe schon einmal etwas aufgebaut – ich weiß, dass ich es kann. Ich brauche nur noch einmal die Chance dazu."


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