Unterstützung für ein besseres Leben für mich und meine Mutter

Unterstützung für ein besseres Leben für mich und meine Mutter

Ich bitte ungern um Hilfe. Nach vielen Schicksalsschlägen kämpfe ich für meine Mutter und gegen Schulden. Jeder Cent hilft.

 

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Hallo,

eigentlich bin ich kein Mensch, der fremde Leute um Hilfe bittet oder „schnorren“ geht. Es fällt mir unglaublich schwer, diesen Text überhaupt zu schreiben. Aber ich weiß langsam nicht mehr weiter.

In meinem Leben ist vieles schiefgelaufen – vieles davon durch meine eigenen Fehler. Und ich bereue davon eine Menge.

Als ich 10 Jahre alt war, trennten sich meine Eltern. Wir mussten aus dem Haus ausziehen, in dem ich aufgewachsen bin. Dieses Gefühl, sein Zuhause zu verlieren, vergisst man nie. Der neue Partner meiner Mutter wurde später für mich wie ein richtiger Vater. Er war immer da für mich. Mein leiblicher Vater ebenfalls – wenn es seine Zeit zuließ.

Mit 18 bin ich in die Spielsucht geraten. Ich habe nahezu alles verspielt, was ich hatte. Geld von mir, Geld meiner Eltern – einfach alles. Erst durch meine erste große Liebe habe ich es geschafft, davon loszukommen. Doch nach drei Jahren ging die Beziehung kaputt. Hauptsächlich wegen meiner Fehler. In dieser schweren Zeit bin ich rückfällig geworden und habe erneut alles verspielt – sogar unser gemeinsames Erspartes. Ich habe gelogen, enttäuscht und Menschen verletzt, die mich geliebt haben.

Damals nahm ich einen Kredit über 25.000 € auf. Einen Teil nutzte ich, um Schulden zu bezahlen. Den Rest verspielt. Ich dachte wirklich, ich bekomme mein Leben wieder in den Griff. Aber ich lag falsch.

Irgendwann suchte ich mir psychologische Hilfe, ließ mich sperren und kämpfte mich über Jahre aus der Spielsucht heraus. Ich hatte mein Leben wieder im Griff. Einen guten Job, tolle Kollegen, Freunde und endlich Ruhe im Kopf. Bis mich die Schulden einholten.

Ich musste Privatinsolvenz anmelden. Von heute auf morgen musste ich mit deutlich weniger Geld leben. Viele Freunde verlor ich in dieser Zeit – auch, weil ich mich aus Scham komplett zurückgezogen habe.

Meine Mutter und mein Stiefvater halfen mir immer wieder mit Essen oder Geld für die Miete. Ich sagte immer: „Wenn es mir irgendwann besser geht, bekommt ihr alles zurück.“

Ich arbeitete sieben Tage die Woche, offiziell angemeldet. Alles, was über dem Mindestbetrag lag, ging direkt in die Insolvenz. Ich habe mich kaputt gearbeitet, um endlich wieder frei zu sein. Mein Vater half mir am Ende sogar mit einem privaten Darlehen, damit ich die restlichen Schulden begleichen konnte.

Doch dann kamen die nächsten Schicksalsschläge.

Meine Oma starb – die Frau, die mich als Kind von der Schule abgeholt und mit großgezogen hat.

Kurz darauf bekam mein Stiefvater Krebs. Nach zwei Jahren Kampf hieß es erst, alles sei überstanden. Dann kam der erste Schlaganfall. Danach der zweite. Pflegegrad 5. Meine Mutter pflegte ihn fast sechs Jahre lang alleine – waschen, füttern, Windeln, Rollstuhl. Sie selbst ist nur 1,56 m groß gewesen, mein Stiefvater über 2 Meter. Irgendwann konnte sein Körper nicht mehr.

Dann starb auch er.

Die Beerdigung kostete fast 9.000 €. Wieder musste ich Schulden machen. Ich zog mehrfach um, nur um näher bei meiner Mutter zu sein.

Und dann traf es auch sie: Schlaganfall.

Heute kann meine Mutter kaum noch laufen, nicht mehr Auto fahren und ihre linke Körperseite funktioniert nur eingeschränkt. Dazu kommt inzwischen Inkontinenz. Mehrere Anträge auf Pflegeunterstützung wurden abgelehnt. Sie bekommt praktisch keine Hilfe.

Ich versuche, für sie da zu sein und gleichzeitig meine Schulden zu stemmen. Aber nach all den Jahren stehe ich finanziell wieder fast am selben Punkt wie früher.

Wenn du bis hier gelesen hast: Danke.

Wirklich danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Jeder einzelne Euro hilft uns momentan weiter. Da ich keinen genauen Zielbetrag habe, habe ich einfach nur einen eingetragen. Ich wünsche mir nichts Besonderes – einfach nur ein normales, ruhiges Leben für meine Mutter und mich. Ohne ständige Existenzangst.

Danke von Herzen. ❤️

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