Krebs im Stadium 4. Helft uns, den Traum meines geliebten Mannes zu erfülle
Uns wurden drei Monate gegeben. Zwei Jahre sind vergangen. Er hat einen Traum, und ich muss mich sehr beeilen,ihn zu erfülle
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Vor zwei Jahren verließen wir das Arztzimmer als andere Menschen.
Dort fiel eine Diagnose, die alles Vertraute aus dem Leben reißt:
hepatozelluläres Karzinom — Leberkrebs im Endstadium.
Und ein Satz, der einem den Boden unter den Füßen wegzieht:
„Ungefähr drei Monate.“
Auf so einen Moment kann man sich nicht vorbereiten.
Egal, wie alt man ist oder welche Pläne man hatte.
Es war ein Schlag gegen unsere ganze Familie.
Damals wussten wir nicht, was wir sagen sollten.
Wir saßen einfach nebeneinander und hielten uns an den Händen.
Denn wenn die gewohnte Welt zusammenbricht,
bleiben Nähe und Liebe.
Zwei Jahre sind vergangen.
Und mein Mann ist immer noch hier.
In dieser Zeit gab es vieles:
Behandlungen, Schmerzen, Schwäche, Angst.
Es gab Tage, an denen schon das Aufstehen schwerfiel.
Und Nächte, in denen wir schwiegen,
weil Worte nichts ändern konnten.
Aber er hat nicht aufgegeben.
Er ist ein sehr guter Mensch.
Ein fürsorglicher Vater.
Ein verlässlicher Freund.
Ein liebevoller und zuverlässiger Ehemann.
Ein Mensch, der immer für andere da war —
und selbst jetzt oft mehr an uns denkt als an sich.
Er ist ein Kämpfer.
Nicht, weil man es von ihm erwartet,
sondern weil er das Leben liebt.
Er will leben.
Nicht zwischen Untersuchungen und Befunden existieren,
sondern leben — fühlen, sich freuen, er selbst sein.
Am 31. März dieses Jahres wird er 50 Jahre alt.
Und die Zeit für diese Sammlung ist sehr knapp.
Er hat einen Traum, über den er mit besonderem Leuchten in den Augen spricht:
ein einziges Mal über eine echte Rennstrecke zu fahren —
über den legendären Nürburgring, die bekannteste Rennstrecke der Welt.
Nicht auf einem Simulator. Nicht „irgendwann“.
Sondern wirklich — Asphalt unter den Rädern, Geschwindigkeit, Konzentration
und das Gefühl, hier und jetzt lebendig zu sein.
Wir leben in Deutschland.
Die medizinische Behandlung wird von der Krankenkasse übernommen,
und dafür sind wir sehr dankbar.
Aber es gibt Dinge,
die keine Medizin heilen kann.
Manchmal heilen sie Emotionen.
In unserer Familie arbeite derzeit nur ich.
Ich bin jeden Tag an seiner Seite.
Ich unterstütze ihn, wenn es schwer ist.
Ich versuche, unser Leben so gut ich kann mit Freude zu füllen.
Ich schenke Emotionen. Ich schenke Leben — so gut ich es vermag.
Diesen Traum — so groß und so wichtig —
kann ich allein nicht erfüllen.
Ich möchte glauben,
dass wir noch viel Zeit vor uns haben.
Aber ich bin kein Gott.
Ich weiß nicht, wie viele Tage uns bleiben.
Eines weiß ich jedoch ganz sicher:
starke, helle Emotionen geben Kraft zum Leben.
Diese Fahrt geht nicht um Geschwindigkeit.
Sie geht um Freiheit.
Um einen Moment, in dem ein Mensch die Diagnose vergisst
und sich einfach lebendig fühlt.
Wenn Sie uns unterstützen möchten,
hilft auch ein kleiner Beitrag.
Danke an alle, die helfen,
dass ein Mensch nicht später lebt
sondern jetzt.
Solange er lebt. Solange wir zusammen sind. Solange es Zeit gibt.
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