Beerdigungskosten und finanzielle Unterstützung

Beerdigungskosten und finanzielle Unterstützung
Jens K.

Manchmal passiert alles auf einmal , aber leidtragend sind Kinder und Tiere .

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Hallo,

leider mussten wir vor kurzem von unserer geliebten Mutter Margitta Abschied nehmen , wie leider bei manch anderem hat das Herz keine Kraft mehr zu schlagen. Im hohen Alter von 78 hat sie sich noch einer großen OP unterziehen müssen, Monate im Koma gelegen und sich, was niemand gedacht hätte, wieder ins Leben zurück gekämpft. Ja sie war eine Kämpferin, oft war es knapp aber sie wollte unbedingt noch bei uns bleiben. Die kleinen Freuden genießen ( deswegen auch das Foto )  

Ich schreibe diese kurze Geschichte um zu zeigen wie stark doch jemand sein kann, auch wenn es noch so schwer ist.  Ihre Mutter und ihren Mann hat sie zuhause allein rund um die Uhr gepflegt, gesehen wie schlimm Abhängigkeit sein kann. Das traurige dort, beide konnte sie nicht persönlich zu Grabe tragen, da sie aufgrund eines Schlaganfalls und eines ersten Herzleidens im Krankenhaus war. Wir konnten ihr Wochen später dann nur noch die in etwa Stelle auf dem Friedhof zeigen wo sie begraben sind. Sie wollte nie von jemandem abhängig sein oder zur Last fallen - erst recht nicht uns Kindern. 2 Monate vor ihrem Tod haben wir sie noch ins Heim gebracht, jeden Tag dort gewesen, den überlasteten Pflegern die Betreuung abgenommen oder geholfen.  Sie sollte wenigstens eine , wenn auch kleine, ehrwürdige Beerdigung bekommen. Aber auch diese Kosten sind mit 4000,-  nicht unerheblich.  Ich selbst arbeitete zu dieser Zeit ebenfalls in der Pflege, weiß selbst unter welchen Belastungen dort gearbeitet wird, kenne aber auch Menschen die absolut keinen Respekt zeigen. Bin selbst seid 2001 Epileptiker und alleinerziehend. Man weiß mit dieser Krankheit umzugehen, aber lebt eben auch trotzdem unruhig weil man nie weiß was passiert. Aber ich habe mich nie beklagt, immer auch getan was man konnte - etwas gutes muss man ja von seiner Mutter geerbt haben. Jedoch habe ich dieses im April von einem auf den anderen Tag meinen Job aufgeben müssen und da fällt man erstmal doch in ein Loch. Insbesondere auch finanziell, denn wer findet schon  - damit alles geregelt weitergeht - gleich wieder einen passenden Job? Es war eben alles so plötzlich statt regulär. Und ich war noch nie ein Mensch der zuhause hocken wollte. Aber gerade ist diese Phase erreicht dass unterdessen meine Tochter schon darunter leiden muss - sie hatte sich auf wenigstens ein paar schöne, gemeinsame Urlaubstage auf dem Campingplatz gefreut den es leider nicht gibt, unterdessen mussten auch auf der Bank Beträge ( Strom und Tierversicherung ) zurück gebucht werden um Geld fürs persönliche zu haben. Und auch der Hund , ja Futter reicht gerade noch aber krank sollte er nicht werden.  Und wenns noch weiter so geht wird auch er als nächstes gehen müssen - ob zu Freunden oder ins Heim - beides möchte ich ungern.  Sie ist voriges Jahr aus dem Tierschutz zu mir gekommen, unterdessen auch entspannter, aber nichts wäre trauriger wenn sie wieder den Ort wechseln müsste.

Natürlich, es geht erstmal bergab, aber man könnte dies vielleicht mit Hilfe eines egal welchen Betrages, doch eher wieder entspannter werden lassen.  Ich kann auch nur wie anfangs die Worte meiner Mutter wiederholen: Niemand will abhängig von jemandem sein.

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