Zukunft ohne Rollstuhl für Sebastian
Sebastian musste schon früh viel Leid ertragen aber hat den Kampf nie aufgegeben.
Sebastians Welt ist klein, jedoch für ihn riesengroß und voller Freude jeden Tag. Es braucht nicht viel und das herzlichste Lachen schallt aus seinem Zimmer und man weiss es ist alles okay.
Jedoch passiert es immer wieder, das der Alarm ertönt der epileptische Anfälle signalisiert und Eile ist geboten. Zum Glück nur ein kleiner Anfall ohne Notfallmedikation. Sebi wirkt erschöpft und wird wohl ein paar Stunden schlafen und sich wieder erholen. Durch die Epilepsie ist bin ich als Mutter nicht berufstätig und bin für ihn zuhause.
Sebastian liebt Disney, alle seine Charaktere und Geschichten besonders Donald Duck. Stofftiere, Bilderbücher, Poster, Zeitschritten, DVDs, Hauptsache Disney. Stundenlang könnte er DVD Hüllen ansehen und träumen. Der Junge ist im März 2011 mit einer Mehrfachbehinderung, Gaumenspalte, rechts taub, rechts stark sehbehindert geboren und hat bis heute keine Sprachentwicklung. Im Alter von 6 Monaten wurde der Gaumen verschlossen.
Mit 10 Jahren erkrankte Sebastian an Epilepsie und das gehen fiel ihm immer schwerer und bekam einen Rollstuhl.
Im Mai und Juli 2026 wurde er im St. Galler Kinderspital an beiden Beinen operiert um seine Lebensqualität zu verbessern und mehr Selbstständigkeit zu erlangen. Lange Gipstherapien und Wundheilungsstörungen zogen den Prozess in die Länge und es brauchte zusätzliche Behandlungen in St.Gallen.
Sein Papa ist Alleinverdiener und seit Mai bis voraussichtlich Ende Dezember in Pflegekarenz und bei jedem stationären Aufenthalt dabei. Das Umsetzen, die Möbilität bei der Physiotherapie und Pflege ist für mich als Mama zu schwer und übernimmt der Papa. Die Physiotherapie mit Beinorthesen und Stehbrett sind angelaufen und zeigen erste Erfolge.
Sebastian hat 2 Schwestern die sind 7 und 17 und ist am liebsten mit der ganzen Familie unterwegs. Gerne besuchen wir Freizeitparks wie Connyland, Europapark usw. Als Eltern versucht man auf die individuellen Bedürfnisse und Persönlichkeiten der Kinder einzugehen.
Für die Physiotherapie braucht Sebastian Beinorthesen um seine Muskulatur zu stärken. Diese sind maßgeschneidert und mit hohen Kosten verbunden.
Um Ausflüge zu unternehmen, bräuchten wir auch ein größeres Fahrzeug um den Einstieg für Sebastian zu erleichtern, bei Anfällen richtig reagieren zu können und die benötigten Hilfsmittel für Sebastian mitführen zu können.
Wir sind auf jede Spende dankbar
Sebastian und seine Familie sagt DANKE!
