Als uns die Krankheit alles nahm

Als uns die Krankheit alles nahm
Denis Hener

Leben wieder ermöglichen -behinderten gerechtes Auto -Treppenlift..Teilhabe

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Es gibt Schicksale, die niemand für möglich hält. Unsere Familie, die schon so viel gekämpft hat -und doch immer wieder aufstehen musste.

Unsere Tochter kam als winzige Frühgeburt mit gerade mal 800 Gramm zur Welt. Wochen voller Angst, Hoffnung und Tränen auf der Intensivstation, da wir kurz vorher ein Kind verloren hatten. Wir kämpften damals um das Lebrn unseres Kindes. Wir glaubten, das Schlimmsze überstanden zu haben…

Jedoch Jahre später schlägt das Schicksal erneut zu.

Meine Frau, die ihren Beruf als Heilpädagogin mit ganzem Herz liebte und jeden Tag Kindern Mut, Halt und Zuversicht schenkte, wird selbst aus dem Leben gerissen.

Eine plötzlich forzschreitende Multiple Sklerose mit Ataxie veränderze alles!

Jeder Schritt wird zur Gefahr. Das Gleichgewicht verschwindet. Die Gedanken werden langsamer. Meine Frau, die anderen geholfen hat, braucht nun selbst bei den einfachsten Dingen Hilfe.

Ich muss sie täglich an- und ausziehen, ihr bei der Körperpflege helfen und ihr sogar das Trinken anreichen. Ich trage die Verantwortung für meine Frau und unser Kind und den gesamten Alltag.

Ich lebe jedoch aich mit Rückenleiden und stoße jeden Tag an meine körperlichen Grenzen.

Ich versuche stark zu sei  obwohl meine Kraft längst aufhebraucht ist. 

Das Zuhause ist voller Hindernisse geworden. Fie Treppe trennt unsere Familie voneinander. Ein Treppenliftist keine Erleichterung mehr  sondern die einzige Möglichkeit, dass meine Frau unser Zuhause noch nutzen kann 

Aichein rollstuhlgerechtes Auto ist dringend notwendig, damit Arzttermine, Therspien und ein kleines Stück Zeilhabe noch mögöich sind.

Am schwersten trifft es unsere neunjährige Tochter. Ein Kind, das selbst so schwer ins Leben starten musste, muss nun mit ansehen wie seine Mutter, meine geliebte Frau Tag für Tag ein Stück ihrer Selbständigkeit verliert.

Wo früher Geborgenheit war, sind heute Angst, Hilflosigkeit und Tränen. Viel zu oft versucht sie ihre Mutter zu unterstützen, obwohl kein Kind diese Last tragen sollte.

Die Krankheit hat nicht nur meine Frau getroffen. Sie hat unsere ganze Familie die Unbeschwertheit genommen. Aus lachen wurden Dorgen.

Aus Plänen wurde Unsicherheit  da auch finanziell durch Frührente alles einstürzte. Aus einem ganz normalen Familienleben wurde für uns ein täglicher Kampf gegen Erschöpfung, Schmerzen und die Angst vor morgen..

 

Und dennoch wollen wir nicht aufgeben. Wir weinen und kämpfen jeden Tag und jede Nacht. Nicht weil ich stark sein möchte, sondern weil wir keine Wahl mehr haben..

Started 1 week, 1 day ago
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Denis Hener

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