Mobilität und Selbständigkeit für unseren Nachbarn!

Mobilität und Selbständigkeit für unseren Nachbarn!

Wir sammeln für einen älteren Nachbarn, damit er einen Rolektro E-Quad 25 kaufen kann und wieder mobil ist.

 

English version below.

Wir alle haben diese Situation in Berlin sicher schon einmal gesehen: Eine ältere Person bleibt auf dem Gehsteig stehen, stützt sich auf ihre Gehhilfe und holt Atem. Ich weiß nicht, wie es ihr in diesem Moment geht, aber ich frage mich immer: „Was kann ich tun?“ Manchmal traue ich mich zu fragen – meistens danken sie höflich ab.

Mein Nachbar erlebt genau diese Situation jeden Tag, jedes Mal, wenn er versucht, seine Wohnung zu verlassen.

Sein ganzes Leben lang war er auf Hartz IV angewiesen – nicht, weil er es wollte, sondern weil das System Menschen wie ihn nicht auffängt, die aktiv um Hilfe bitten. Scham und Einsamkeit sind gerade bei der älteren Generation ein großes Thema. Man bekommt beigebracht: funktionieren, arbeiten gehen – sonst bist du nichts wert. Herr D. ging früher jeden Tag Zeitungen austragen, verließ die Wohnung um drei Uhr morgens, um sich ein paar Euro für sein Prepaid-Handy oder sein Mittagessen dazu zu verdienen. Heute kann er das nicht mehr.

Als ich in die Wohnung nebenan gezogen bin, hatte ich eines Abends versucht, eine Toilette zu montieren und an seiner Tür um Hilfe geklopft. Er ist ein älterer, schlanker Mann, sah mich an und sagte nur: „Wir können es gerne mal probieren.“ Wir schafften es nicht – eine Toilette ist einfach zu schwer – aber er freute sich so sehr, dass er um Hilfe gebeten wurde und ich sie nicht abgelehnt habe.

Ab und zu bittet er mich um kleine Dinge, weil er schwer hört oder nicht telefonieren kann, etwa das Handy aufladen oder einen Anruf tätigen. Heute war wieder so ein Moment. Er erzählte mir von einem Sturz, der seine Bewegungen noch mehr einschränkt. Und dass er deswegen auch seine geliebten Katzen abgeben musste, weil er sich nicht mehr um sie kümmern konnte. Er fing dabei an zu weinen, und es brach mir das Herz.

Deshalb habe ich ihm angeboten, ihn zu unterstützen, einen elektrischen Roller, den Rolektro E-Quad 25, zu besorgen. Ich fragte nach seinem Budget – und ich weiß, dass es sein Leben finanziell stark belasten würde. Deshalb komme ich jetzt auf euch zu.

Lasst uns gemeinsam einem alten Menschen, den wir vielleicht schon am Straßenrand gesehen haben, ein Stück Würde und Selbstständigkeit zurückgeben. Ich hoffe, dass dieser Sommer für ihn der beste seit langer Zeit wird – dass er wieder selbstständig einkaufen gehen kann, ohne Atemnot, ohne Angst, ohne Sorgen.

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We’ve all seen this scene in Berlin: an older person stops on the sidewalk, leans on their walking aid, and catches their breath. I don’t know what it feels like for them in that moment, but I always ask myself: “What can I do?” Sometimes I dare to ask – most of the time they politely decline.

My neighbor experiences this every day, every time he tries to leave his apartment.

All his life, he has relied on social welfare – not because he wanted to, but because the system doesn’t support people like him who actively ask for help. Shame and loneliness are huge issues, especially for the older generation. We’re taught to function, to work – otherwise, we’re worth nothing. Mr. D used to deliver newspapers every day, leaving his apartment at 3 a.m., just to earn a few euros for his prepaid phone or a simple meal. Now, he can’t even do that anymore.

When I moved into the apartment next door, one evening I tried to install a toilet and knocked on his door for help. He’s an older, slim man. He looked at me and said, “We can give it a try.” We didn’t succeed – a toilet is heavy for anyone, let alone a senior – but he was so happy to be asked for help, and I was glad I could accept it.

Occasionally, he asks me for small favors because he can’t hear well or handle phone calls – charging his phone, making a call, that kind of thing. Today was one of those moments. He told me about a fall that has further limited his mobility, and that he had to give up his beloved cats because he could no longer care for them. He began to cry, and it broke my heart.

That’s why I offered to help him get an electric mobility scooter, a Rolektro E-Quad 25. I asked about his budget – and I know it would be a huge burden for him financially. That’s why I’m reaching out to you now.

Let’s help an older person – someone we might have already seen struggling on the street – regain a bit of dignity and independence. I hope this summer can be the best one he’s had in a long time: able to shop on his own, without struggling for breath, without fear, without worry.

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