Liebe Mitmenschen, liebe Freunde,

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Karl Heinz Frank

mein Name ist Karl‑Heinz, und ich lebe seit 13 Monaten in einem Pflegeheim in Nürnberg. Ich bin schwer erkrankt COPD GOLD 4

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mein Name ist Karl‑Heinz, und ich lebe seit 13 Monaten in einem Pflegeheim in Nürnberg.

Ich bin schwer erkrankt: COPD GOLD 4, Bauchspeicheldrüsenkrebs (drei Operationen), Diabetes Typ 2, nur 30 % Sehkraft auf dem rechten Auge und zwei Hörgeräte.

Mein Körper ist schwach geworden – aber geistig und seelisch bin ich noch top in Form, klar, wach und voll bei Verstand.

Ich möchte betonen:

Ich leide nicht an Demenz, ich sitze nicht im Rollstuhl, und ich liege nicht den ganzen Tag im Zimmer.

Ich bin noch aktiv, so gut es mein Körper zulässt.

Wegen meiner schweren COPD kann ich jedoch ohne Rollator keine weiteren Schritte mehr machen.

Ich brauche ihn, um mich im Heim sicher zu bewegen.

Und wenn ich etwas von der Nachbarschaftshilfe bekomme – Obst, Gemüse – dann hole ich es mit meinem E‑Fahrrad ab, weil ich zu Fuß nicht weit komme.

So bleibe ich trotz Krankheit ein kleines Stück selbstständig.

Was mir Kraft gibt, ist etwas ganz Einfaches:

anderen Menschen eine Freude zu machen.

Ich liebe es zu kochen und zu backen:

Plätzchen, Kuchen, Blätterteigtaschen, Obstsalat, kleine Leckereien.

Alles, was ich mache, teile ich mit meinen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern im 3. Stock – und auch mit den Pflegekräften, die uns Tag für Tag versorgen.

Viele hier sind viel schlechter dran als ich.

Manche können nicht mehr laufen, nicht mehr sprechen, manche liegen nur noch im Bett.

Ein Stück Kuchen, ein paar Plätzchen, ein bisschen Obst – das ist für sie oft ein kleiner Lichtblick in einem schweren Alltag.

Ich bekomme im Monat 152 € Taschengeld.

Davon kaufe ich Zutaten, Obst und kleine Aufmerksamkeiten.

Mein Erspartes ist aufgebraucht, und Nachbarn bringen mir manchmal Obst und Gemüse, damit ich weiter Freude schenken kann.

Doch allein schaffe ich es nicht mehr.

Darum bitte ich – von Herzen – um Unterstützung.

Jeder Euro hilft, damit ich weiterhin für die Menschen hier im Heim etwas Gutes tun kann.

Für die, die mit mir leben.

Für die, die uns pflegen.

Für die, die oft vergessen werden.

Wir alle wissen:

Irgendwann gehen wir über den Regenbogen.

Bis dahin möchte ich einfach nur ein bisschen Licht in den Alltag bringen – für die Menschen, die es selbst nicht mehr können.

Danke an jeden, der uns unterstützt.

Danke an jeden, der an uns denkt.

Euer

Karl‑Heinz

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Karl Heinz Frank

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