Ein kleiner Lichtblick für Papa und Opa❤️
Ich möchte meinem Vater medizinischen Geräte und etwas seiner Schulden bezahlen, welche durch seine Krankheit entstanden sind
Sei der Erste, der diese Spendenaktion unterstützt!
Ich hätte niemals gedacht, dass ich einmal an diesem Punkt stehen und um Hilfe für meine eigenen Eltern bitten würde.
Ich bin 21 Jahre alt, alleinerziehende Mama und mache derzeit meine Ausbildung zur Kinderpflegerin. Ich bekomme während meiner Ausbildung „nur“ BAföG und kann deshalb selbst finanziell kaum etwas auffangen. Trotzdem möchte ich jetzt etwas für meine Eltern tun.
Denn meine Eltern haben ihr ganzes Leben lang alles für mich getan.
Jetzt möchte ich ihnen wenigstens ein kleines Stück davon zurückgeben.
Mein Vater ist schwer krank. Und seine Geschichte begann nicht erst vor kurzer Zeit.
Im Jahr 2016 erlitt mein Vater seinen ersten Krampfanfall. Danach kamen immer wieder neue Anfälle hinzu. Immer wieder bekam er dabei viel zu wenig Sauerstoff. Das hatte mit der Zeit auch Folgen für sein Gehirn und insbesondere für sein Kurzzeitgedächtnis.
Über Jahre wurde er immer wieder auf Epilepsie behandelt. Gleichzeitig gab es aber immer wieder Auffälligkeiten mit seinem Herzen.
Er und meine Mutter haben nie aufgehört, darauf aufmerksam zu machen und dafür zu kämpfen, dass endlich genauer hingeschaut wird. Wenn die beiden nicht so hartnäckig geblieben wären, wäre vielleicht vieles niemals entdeckt worden.
Irgendwann bekam mein Vater einen implantierten Monitor. Erst dieser zeigte nach Jahren, dass er am Long-QT-Syndrom leidet – einer schweren Herzrhythmusstörung.
Es folgte das erste implantierte Gerät. Später musste ein weiteres eingesetzt werden. Dieses Gerät führte zu einem regelrechten Schock-Sturm: Es löste ungefähr 35 bis 40 Mal aus.
Danach bekam mein Vater ein neues Gerät. Doch auch damit gab es Probleme. Ein Draht saß falsch.
Was danach passiert ist, ist für uns bis heute schwer zu begreifen. Um Kosten zu sparen, wurde das Gerät erneut eingesetzt, anstatt es ordnungsgemäß komplett neu einzusetzen. Stattdessen wurden lediglich die Drähte ausgetauscht.
In diesem Zusammenhang kam es schließlich zu einer schweren Infektion mit MRSA, einem multiresistenten Krankenhauskeim.
Monatelang ging es meinem Vater immer schlechter.
Er hatte Schmerzen, Nachtschweiß und immer wieder Symptome, die für uns nach einer Infektion aussahen. Nach etwa sechs Monaten gingen wir erneut mit ihm in eine Klinik. Mein Vater sagte dort sogar selbst, dass er im Internet recherchiert habe und vermute, dass ein Keim dahinterstecken könnte.
Doch anstatt genauer nachzusehen, wurde er wieder nach Hause geschickt.
Fünf Monate später war mein Vater körperlich kaum noch wiederzuerkennen.
Er hatte ungefähr 20 Kilogramm abgenommen, obwohl er vorher schon sehr dünn und untergewichtig war. Er war mehr tot als lebendig.
Er wurde schließlich in einem anderen Krankenhaus untersucht. Dort wurde der Keim tatsächlich festgestellt.
Dort wurde er zunächst aufgenommen und musste weiter in eine andere Klinik gebracht werden.
Dort sollte schließlich die notwendige Herzklappenoperation durchgeführt werden.
Bei der Operation wurde ein ungefähr avocadogroßer Kloß entfernt, der sich als Geschwür infolge der Infektion herausstellte.
Uns wurde danach gesagt, dass mein Vater die Narkose eigentlich gar nicht hätte überstehen sollen.
Doch er hat gekämpft.
Und er kämpft bis heute.
Am 10. April 2025 lag mein Vater nach seiner Herzklappenoperation auf der Intensivstation. Dort bekam er ohne vorherige Absprache ein Beruhigungsmittel. Darauf reagierte er massiv. Er bekam unter anderem Halluzinationen und eine schwere Reaktion.
Was für uns besonders schlimm war: Statt seine Reaktion ernst zu nehmen, reagierte ein Arzt genervt und fragte uns sogar, ob wir ihm irgendetwas eingeschleust hätten, weil er nicht glauben wollte, dass mein Vater so auf das Medikament reagieren konnte.
Für uns war das unglaublich belastend.
Und leider sollte diese Geschichte noch lange nicht vorbei sein.
Nach der Infektion bekam mein Vater insgesamt mehrfach erneut Keime. Immer wieder kamen Fieber, Schmerzen, Schwäche und neue Untersuchungen dazu.
Auch seine Lunge ist schwer betroffen.
Mein Vater hat inzwischen COPD GOLD 2–3. Und nein – er raucht mittlerweile nicht mehr.
Im Juli 2026 musste er erneut ins Krankenhaus. Er hatte wiederholt über 39 °C Fieber, musste sich ständig übergeben und war körperlich sehr schwach. Das Antibiotikum half schließlich, doch die Untersuchungen gingen weiter.
Bei einem CT wurden schließlich zwei Entzündungsherde in seiner Lunge festgestellt. Glücklicherweise war seine neue Herzklappe zu diesem Zeitpunkt nicht angegriffen.
Seine Lunge ist durch die Erkrankungen und die vielen Eingriffe stark geschädigt. Bei einer Operation wurde seine Lunge punktiert. Später entwickelten sich Abszesse in der Lunge.
Auf einer Seite konnten diese entfernt werden.
Auf der anderen Seite konnten nicht alle Abszesse entfernt werden, weil dafür sein neu eingesetztes Herzgerät erneut entfernt werden müsste. Eine weitere große Operation würde sein Körper in seinem jetzigen Zustand wahrscheinlich nicht verkraften.
So lebt mein Vater momentan mit den Folgen dieser Erkrankungen weiter.
Doch selbst nach Operationen ist für ihn nichts einfach.
Nach seiner letzten Operation hatte er unter anderem Probleme mit den Drainagen und der Schmerzpumpe. Weil mein Vater so dünn geworden ist, halten die Drainagen schlecht und können Luft ziehen. Die Drainagen mussten unter örtlicher Betäubung enger vernäht werden.
Er hat Schmerzen.
Er ist erschöpft.
Er schläft sehr viel.
Und trotzdem versucht er jeden Tag weiterzumachen.
Er kämpft sich langsam zurück ins Leben.
Aber dieser Kampf ist nicht nur körperlich.
Auch psychisch hat diese jahrelange Krankheit Spuren hinterlassen.
Und nicht nur bei ihm.
Auch meine Mutter ist selbst gesundheitlich angeschlagen. Sie kann trotzdem nicht einfach aufhören zu arbeiten oder in Rente gehen, denn mein Vater hat durch seine Erkrankungen seine Arbeit verloren und bekommt nur sehr wenig Rente.
Meine Eltern haben in den letzten Jahren immer mehr finanzielle Sorgen bekommen. Krankenhausaufenthalte, Behandlungen, Medikamente und die lange Zeit mit sehr wenig Einkommen haben ihre finanzielle Situation immer schwieriger gemacht. Dazu kommen inzwischen Schulden.
Heute braucht mein Vater außerdem verschiedene medizinische Hilfsmittel, unter anderem einen Duschstuhl, ein Sauerstoffgerät und ein Elektromobil.
Das alles kostet Geld.
Geld, das meine Eltern nicht haben.
Und genau deshalb möchte ich diese Spendenaktion starten.
Ich möchte meinen Eltern damit eine Überraschung machen.
Sie sollen nicht wissen, wie viel Unterstützung vielleicht zusammenkommt.
Ich möchte ihnen einfach zeigen, dass sie nicht alleine sind.
Mein Vater liegt inzwischen einen großen Teil der Zeit in seinem dunklen Zimmer und schläft. Wenn er wach ist, ist vieles anstrengend. Ein kleiner Lichtblick in diesem ständig dunklen Alltag würde ihm unglaublich guttun.
Meine Familie und ich sind durch diese Jahre körperlich und seelisch an unsere Grenzen gekommen.
Mein kleiner Sohn liebt seinen Opa. Auch für ihn ist es schwer, seinen Opa so krank zu sehen. Er möchte einfach, dass sein Opa wieder gesund wird und mit uns schöne Dinge erleben kann.
Und genau das wünsche ich mir auch.
Ich möchte meinen Vater nicht nur als kranken Menschen sehen.
Ich möchte, dass er wieder lachen kann.
Dass er wieder mit meinem Sohn etwas unternehmen kann.
Dass meine Mutter einmal ein bisschen weniger Angst vor der nächsten Rechnung, dem nächsten Krankenhausaufenthalt oder dem nächsten Anruf haben muss.
Ich weiß, dass niemand verpflichtet ist, uns zu helfen.
Aber wenn ihr uns mit einer kleinen Spende unterstützen könnt, würde uns das unglaublich viel bedeuten.
Jeder Euro würde dazu beitragen, meinen Eltern ein wenig finanzielle Luft zu verschaffen und ihnen vielleicht einen kleinen Teil der Sorgen abzunehmen.
Und wenn ihr nicht spenden könnt, hilft uns auch das Teilen dieser Geschichte.
Ich wünsche mir von Herzen, dass mein Vater irgendwann in seinem dunklen Zimmer sitzt und wir ihm sagen können:
„Papa, du hast so lange für uns gekämpft. Jetzt kämpfen andere ein kleines Stück für dich.“
Danke an jeden einzelnen Menschen, der sich die Zeit genommen hat, unsere Geschichte zu lesen. ❤️
Danke für jede Spende, jedes Teilen und jedes liebe Wort.
Von Herzen
seine Tochter
Spendenaktion organisiert von:
Lisa marie Konau
Sei der Erste, der diese Spendenaktion unterstützt!